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Virtuell diktieren

 

Für Anfänger und Leute, die nur ab und zu diktieren, ist der kleine virtuelle Voice Recorder RecordPad der australischen Software-Schmiede NCH sehr zu empfehlen. Er ist sehr einfach und intuitiv zu bedienen und für kurze Diktate bestens geeignet.

Sie können aber auch einen Diktattermin mit uns vereinbaren. Dann treffen wir uns auf Skype, und Sie können über das kostenlose Telefonat direkt online diktieren, sehen den Fortschritt auf Ihrem Bildschirm, können Änderungen und Korrekturen direkt mit uns besprechen und erhalten umgehend Ihr fertiges Word-Dokument. Das ist die absolut schnellste Lösung - verfügbar ab Juni 2015.

Vieldiktierer besorgen sich besser ein professionelles Diktiergerät (auch von NCH, es kostet einen Bruchteil der Kosten, die Sie für ein "dingliches" professionelles Diktiergerät ausgeben müssten und hat trotzdem alle Funktionen und Annehmlichkeiten eines sehr guten Diktiergerätes).

 

Das einzige, was Sie jetzt noch zusätzlich brauchen, ist ein Mikrofon und eine Soundkarte (beides ist mittlerweile standardmäßig in jedem Rechner vorinstalliert).

Oder Sie benutzen Ihr Smartphone als Diktiergerät, dann brauchen Sie Ihre Taschen nicht mit einem zusätzlichen Gerät (Diktiergerät) auszubeulen.

Audioaufnahmen aller Art sind für kurze Diktate geeignet. Lädt man ein kleines, meist sehr günstiges oder kostenloses Zusatzprogramm auf seinen Android, sind sogar lange, qualitativ  hochwertige und sogar sicher verschlüsselte Diktate im schlanken Dateiformat möglich, z.B. ExpressDictate von NCH (siehe oben). Alle Audioformate können wir bedienen.

 

Spracherkennungs- und Übersetzungsprogramme

Ein kleiner Hinweis noch zu Spracherkennungs- und Übersetzungsprogrammen:

Es ist zweifellos richtig, dass man natürlich schneller sprechen kann als schreiben, was ja immer das Hauptargument für Spracherkennungsprogramme ist.

DSS PRO (siehe unter "Diktiergeräte") wurde hauptsächlich mit dem Ziel entwickelt, die Erkennbarkeit der menschlichen Sprache für Spracherkennungsprogramme zu erhöhen und damit die Fehlerquote zu senken.

Trotzdem ist ein Spracherkennungsprogramm (z.B. Dragon) nur für diejenigen Diktierer empfehlenswert, die die Zeit haben und bereit sind, dem Spracherkennungsprogramm all die Eigenarten der eigenen Sprache, Fachjargons, Spezialbegriffe etc. beizubringen, um die Fehlerquote zu verringern. Des Weiteren muss man sehr, sehr deutlich und regelmäßig (ohne Höhen und Tiefen in der Lautstärke)   sprechen. Man darf Formatierungsbefehle während des Diktats nicht einfach so eingeben wie man es gewohnt ist, sondern muss ein extra dafür entwickeltes Vokabular lernen und genau beachten, damit z.B. wirklich ein Bindestrich entsteht und nicht das Wort "Bindestrich". Und man muss sehr gut mit der deutschen / englischen Sprache zu Fuß sein, um beim Diktieren korrekte Sätze von Anfang bis Ende auf das "Papier" zu bringen, d.h., im Grunde muss man sich vor dem Diktat ein Konzept erarbeiten und dieses dann deutlich runtersprechen. Des Weiteren muss man peinlich genau darauf achten, dass man nicht zu weit oder zu kurz zurückspult. Und das Ergebnis muss man auf jeden Fall dann noch mal Korrektur lesen oder lesen lassen, bevor man das Schriftstück verwenden kann.
Sie sehen schon, das ist eine Wissenschaft für sich und nur geeignet für Menschen, die gerade nichts besseres zu tun haben - aber wer hat das schon?

Der Vorteil einer guten Schreibkraft ist ja gerade, dass Sie nicht stumpf den Text so runterschreibt wie Sie ihn diktieren (dann wäre wirklich eine Maschine besser), sondern mitdenkt, d.h., Sie können sich darauf verlassen, dass Ihre Idee verschriftlicht wird, auch wenn Sie nur Stichworte angeben, abgehackte Sätze produzieren, Nuscheln, falsch zurückspulen, sich räuspern oder   essen während des Diktats. Des Weiteren brauchen Sie kein Spezialist der jeweiligen Sprache zu sein - dafür ist Ihre Schreibkraft da. Sie reden einfach so, wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist und Ihre Schreibkraft weiß schon, was Sie meinen und macht einen sauberen Text daraus. Das kann keine Maschine leisten.

Sollten Sie jedoch ein professioneller Diktierer und bereits vertraut mit Speech-to-text sein, obendrein auch noch das auch heute noch beste auf dem Markt erhältliche Programm dafür verwenden, nämlich Dragon von Nuance, dann können Sie uns gern Ihre Texte zusammen mit dem Band zum Korrekturlesen senden. Auch bieten wir Ihnen an, Ihre Diktate bei uns durch Dragon zu transkribieren und Korrektur zu lesen, das ist natürlich wesentlich schneller und preisgünstiger als wenn wir die Texte per Diktat manuell erstellen. Bedingung ist allerdings, dass Sie wirklich diese Technik beherrschen und nicht jedes zweite Wort korrigiert werden muss, solche Aufträge können wir dann nur manuell bearbeiten, das ist dann wiederum schneller als x Korrekturdurchläufe.

 

Zu Übersetzungsprogrammen brauchen wir wahrscheinlich nicht viel zu sagen. Jeder kann tagtäglich die kläglichen und lächerlichen Texte, die mit Übersetzungsprogrammen produziert werden, in den News, im Web und überall sehen. Auch hier das gleiche Dilemma - die menschliche Sprache ist eben nicht so einfach zu automatisieren.

Grundsätzlich gilt für beide Programme, dass eine wichtige Regel der menschlichen Kommunikation total missachtet wird - nämlich Respekt!

Wenn man z.B . sogar auf Websites von großen Anwalts-Sozietäten nur Bahnhof versteht, weil die dort eingesetzte Übersetzungssoftware oder das Spracherkennungsprogramm eben einfach total daneben ist und der Text vor Veröffentlichung nicht überarbeitet wurde, wird man diese Sozietät mit Sicherheit nie beauftragen. Das gleiche gilt für Emails und sogar Geschäftsbriefe mit Angeboten, die man auf diese Art erhält. Wir fühlen uns persönlich beleidigt, wenn wir ein solches Schriftstück erhalten und wissen sofort, dass der Absender keinerlei Respekt uns gegenüber aufbringt, sondern Aufträge genauso 08/15 abarbeiten würde - das ist jedoch nicht das, was wir suchen, wir sind kein "Fließband-Kunde". Dieser Anbieter fällt von vornherein aus und hat keinerlei Chance, mit uns in Kontakt zu kommen. Und so wie es uns geht, geht es natürlich auch den Adressaten unserer Schreiben. Wenn Ihnen also ein Auftrag wirklich am Herzen liegt, verzichten Sie bitte generell auf Spracherkennungs- und Übersetzungsprogramme, sondern überlassen das Experten auf diesem Gebiet - Schreibkräften, Textern und Übersetzern - zumindest zum finalen Korrekturlesen.

 

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